Benefiz-
aktion
2018

Auch im Rahmen das „Altwiener Ostermarktes“ widmet der Veranstalter, STADTwerkSTATT, Verein für aktive Stadtkultur, einen Standplatz karitativen Zwecken und öffnet die Spendenboxen am Markt für wichtige Themen und bedürftige Menschen.
In diesem Jahr ist Die Österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft (ÖRSG) die Zielgruppe.

Beim Stand Nr. 24 neben dem Osterbaum serviert man Trink- und Osterschokoladen aus dem Hause Zotter. Für Liebhaber von prickelnden Getränken gibt es Sekt und Prosecco aus der Kellerei Kattus in Wien.
Der original Waldviertler Mohnzuzler aus der Konditorei Ehrenberger in Gars am Kamp und köstliche Schinkenkipferl ergänzen das Angebot.
Der gesamte Reinerlös dieses Standes wird also gespendet und soll die Arbeit des Teams der ÖRSG tatkräftig unterstützen

Näheres zur österreichischen Rett-Syndrom Gesellschaft

zur Website: rett-syndrom.at

alt text

Österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft

Die Österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft (ÖRSG) ist ein Selbsthilfeverein von größtenteils selbst betroffenen Eltern (aber auch Ärzten und Angehörigen), die sich als Anlaufstelle, für die vom Rett-Syndrom Betroffenen, versteht. Wir versuchen Ängste und Sorgen ein wenig zu verkleinern und bei Bedarf an Ärzte, Therapeuten oder andere Familien zu vermitteln. Wir leisten Aufklärungsarbeit, kümmern uns um internationale Kontakte zu anderen Eltern und Wissenschaftlern und wollen, soweit es uns möglich ist, auch finanziell unterstützen.
 
Jährlich finden ein Familienwochenende und ein Elterntreffen statt. Im Rahmen dieser Treffen werden Eltern und Angehörigen verschiedene Themen rund um das Rett-Syndrom vorgetragen und mit ihnen aktiv erarbeitet. So leisten wir einen Beitrag die Erkrankung Rett-Syndrom besser zu verstehen und damit richtig umzugehen. Im Weiteren werden auch Kontakte unter den Betroffenen gefördert und wichtige Informationen zum Wissensstand über das Rett-Syndrom weitergegeben. Die Zeitschrift „Rundbrief ÖRSG“ zum Thema Rett-Syndrom und Aktivitäten der ÖRSG, ermöglicht die österreichweite Weitergabe von informativen Artikeln und Berichten von betroffenen Eltern. 
 

Die Erkrankung

Das Rett Syndrom gehört zu den Erkrankungen des autistischen Spektrums und geht mit schweren körperlichen Behinderungen einher. Die Erkrankung tritt in der frühen Kindheit unvorhersehbar auf. In den meisten Fällen sind Mädchen vom Rett Syndrom betroffen. Viele der betroffenen Mädchen erleben das Erwachsenenalter, sie sind jedoch zeitlebens auf eine 24-Stunden Betreuung angewiesen. 
 

Die Geschichte des Vereins

Zum ersten Mal beschrieben wurde das Rett Syndrom 1966 vom Wiener Arzt Andreas Rett (1924-1997). Der Wiener Kinderneurologe entdeckte 1965 die typischen Handbewegungen (waschende, wringende Bewegungen) als zwei junge Mädchen im Wartesaal seiner Praxis auf dem Schoß ihrer Mütter saßen und diese die Hände ihrer Töchter zufällig gleichzeitig losließen. Diese Handstereotypien gelten heute als ein typisches Kriterium für das Rett Syndrom.